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Reisen Sie mit uns nach Sri Lanka!

Sri Lanka ist eine Reise wert. Traumhafte Strände, eine bunte Tierwelt, Teeplantagen, kulturelle Stätten, freundliche Menschen... Mit einer von uns organisierten Reise bekommen Sie jedoch auch andere Seiten des Landes zu sehen: Die Auswüchse der Zerstörung und der Armut durch Tsunami und Bürgerkrieg – aber auch die Lebensfreude und Hoffnung der Menschen, die durch colombo3 und unseren Verein auxilio venire e.V. neue Perspektiven bekommen haben.

Wir bieten den Reisenden Impressionen und Informationen, die sonst vor Touristen eher bewusst verborgen werden. Der nächste Reisetermin steht noch nicht fest. Wenn Sie sich für eine Reise mit uns interessieren, schauen Sie doch einfach ab und zu hier vorbei!


Eine Reise durch Sri Lanka

Im Januar 2011 bereiste eine Gruppe von Mitgliedern des Vereins auxilio venire e.V. und des Eine-Welt-Kreises Viernheim Sri Lanka. Hier schildert ein Reiseteilnehmer seine Eindrücke:

Die ersten Tage – Ankommen und Kennenlernen

Hier, wo Martina Lenz nach dem schrecklichen Tsunami Ende 2004 zusammen mit einem Team der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen erste Hilfe leistete, hat sie in den Folgejahren verschiedene Hilfsprojekte aufgebaut, die die Reisegruppe in der zweiten Woche des Aufenthalts besuchten sollte. Die erste Woche galt dem Kennenlernen der „Perle im Indischen Ozean“, die schon Hermann Hesse bei seinem ersten Besuch auf der Insel als das Paradies tituliert hat. Ein Land voller Gegensätze. Mit reicher Natur, voll Schmutz und Armut, farbenfroh, gastfreundlich, immer lächelnd mit großer Lebendigkeit und doch auch so stark geprägt vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg und dieser schrecklichen Naturkatastrophe.

Höhepunkte dieser ersten Tage waren sicherlich der Besuch des Elefantenwaisenhauses in Pinawella und des buddhistischen Felsentempels in Dambulla. Weitere Highlights folgten - sowohl in touristischer Hinsicht, als auch in der geplanten Begegnung beim Besuch der Hilfsprojekte im Osten und Süden der Insel.

Die Reise geht weiter

Ich sitze hier am Meer unter Palmen und höre den rauschenden Wellen zu. Ein Seeadler holt einen großen Fisch aus dem Meer. Wie im Paradies!? Buddhika, unser srilankischer Führer, hat mir gestern beim Blick auf das Meer gesagt, dass er immer noch Angst hat. Weitere erlebnisreiche Tage voll tiefer Eindrücke liegen hinter uns. Die Reise geht weiter und führt uns immer tiefer ins Inland und ins Gebirge. Hier gibt es keine Autobahnen und auf den langen Fahrten bleibt viel Zeit für Fragen, die Buddhika, der im Goetheinstitut und bei einem einjährigen Aufenthalt in Frankenthal ganz passabel Deutsch gelernt hat, geduldig beantwortet.

Auch das nach dem Tsunami errichtete Krankenhaus in Nintavur wird von der Reisegruppe besichtigt. Ein weiteres Highlight der Reise ist der Besuch einer Schule, in der die Patenkinder vieler Mitreisender unterrichtet werden. Hier konnten die Paten mit ihren Schützlingen sprechen, kleine Geschenke überreichen und sich einfach einmal gegenseitig kennenlernen.
Ein Besuch der Werkstätten von colombo3 und ein gemeinsamer Abend mit den Dorfbewohnern rundeten die Reise ab und bleiben sicher unvergessen.